Schwungscheiben

Schwungräder im Fokus

  • Schwungräder sind aus Grauguss oder Stahl gefertigt und verbinden die Kurbelwelle kraftschlüssig über die Kupplung mit dem Antriebsstrang.
  • Die Hauptaufgabe des Schwungrads ist der Ausgleich von Drehunförmigkeiten an der Kurbelwelle. Hierdurch wird die Übertragung von Motorschwingungen auf den Antriebsstrang drastisch reduziert.
  • Das Zweimassenschwungrad ist zweigeteilt und enthält neben dem Schwungrad noch einen Drehschwingungsdämpfer. Der Schwingungsdämpfer nimmt Drehschwingungen auf und dämpft sie ab. Dadurch reduzieren sich die Resonanzen in Getriebe und Antriebsstrang.
  • Zu den weiteren Aufgaben der Schwungscheibe gehört die Aufnahme von Kupplung mit Mitnehmerscheibe und Druckplatte.
  • Über den außen aufgeschrumpften Zahnkranz wird der Anlasser zum Starten des Motors verbunden.
  • Einige Schwungräder enthalten zudem Markierungen (z. B. Kerben), die für die Einstellung der Einspritzanlage notwendig sind.

Aufbau

1 Motorseite
2 Zahnkranz (Anlasser)
3 Kupplungsseite
4 Montageflansch

Ausführungen

Einmassenschwungräder

Durch die Speicherung der kinetischen Energie gleichen Schwungräder im Motorbetrieb auftretende Laufunruhen und Schwingungen aus.

Zweimassenschwungräder

Die Schwungmasse ist in eine Primärund eine Sekundärmasse aufgeteilt. Beide Schwungmassen sind über
Torsionsdämpfungsfedern verbunden. Das Zweimassenschwungrad zeichnet sich in allen Belangen durch eine sehr gute Schwingungsdämpfung aus.

Starterzahnkränze

Der Zahnkranz überträgt die Kraft des Starters über das Schwungrad an die Kurbelwelle. Dadurch wird der Startvorgang des Motors eingeleitet. Bei älteren Motorentypen hat der Zahnkranz zusätzlich die Aufgabe, der Motorsteuerung die OT Position über den OT Geber zu signalisieren. Des weiteren dient diese zur Einstellung der Steuerzeiten.

Produktprogramm

  • Ein- und Zweimassenschwungräder
  • Starterkränze