Ölpumpen

Produktprogramm

  • Ölpumpen für Pkw und Nkw
  • als Steckpumpen, Flanschpumpen,  zahnrad- oder kettengetriebene Pumpen
  • Ölpumpen mit direkter Kopplung an die Motordrehzahl
  • Variable Ölpumpen, elektrohydraulisch stufenlos verstellbar zur bedarfsgerechten Förderung des Schmieröls
  • Ölabsaugpumpen (z. B. zum Absaugen von Öl aus dem Zylinderkopf)
  • Tandempumpen Öl-/Vakuum

Produkt im Fokus - Vorteile

Ölpumpen fördern das Öl aus der Ölwanne durch Ölfilter und Ölkühler zu den Schmierstellen des Motors.

Das Motorschmiersystem hat die Aufgabe, die Motorenbauteile mit einer ausreichenden Menge an Schmieröl zu versorgen. Es stellt ein in sich geschlossenes System dar, in dem das Öl eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen muss.

  • Schmierung aller gleitenden Teile
  • Kühlung der Motorenteile – Schutz vor Überhitzung
  • Abführen von Ablagerungen, Verbrennungsrückständen und Abrieb
  • Korrosionsschutz
  • Dämpfung von Geräuschen und Schwingungen
  • Feinstabdichtung (z. B. Kolbenringe)
  • Kraftübertragung
1 Abfluss
2 Zuführung
3 Zylinderbank 1
4 Ölrückhalteventile
5 Spritzdüsenventil
6 Zylinderbank 2
7 Kurbelwellen- und ­Pleuellagerung
8 Kettenspanner
9 Ausgleichswelle
10 Öldruckregelventil
11 Ölpumpe
12 Öldrucksicherheitsventil
13 Ölkühler (wassergekühlt)
14 Ölfiltergehäuse
15 Umgehungsventil
16 Filtereinsatz
17 Rückschlagventil

Die Ölpumpe muss für eine ausreichende Kühlung und Schmierung das gesamte Ölvolumen 4 - 6 Mal pro Minute durch den Motor pumpen. Zusätzlich muss sie so ausgelegt sein, dass die Schmierstellen nach einem Kaltstart möglichst schnell mit Frischöl versorgt werden und die Fördermenge auch bei geringen Drehzahlen ausreicht.

Ob hydraulische Ventilsteuerungen oder Leichtmetall-Motorblöcke aus Aluminium – moderne Motoren weisen einen vermehrten Öl- und Schmiermittelbedarf auf. Gleichzeitig muss der Energieverbrauch der Pumpe radikal gedrosselt werden, um die CO2-Emissionen möglichst niedrig zu halten.

Mit den zum Teil neuen ölhydraulischen Aufgaben, wie dem hydraulischen Ventilspiel- und Nockenwellenausgleich, der Kolbenkühlung und vielem mehr, benötigen moderne Motoren gerade im unteren Drehzahlbereich überproportional große Ölvolumenströme. Dies führt bei konventionellen, ungeregelten Pumpen durch die direkte Kopplung an die Motordrehzahl in höheren Drehzahlbereichen zu erheblichen Verlustleistungen. Mechanisch oder elektrisch geregelte Ölpumpen ermöglichen eine bedarfsgerechte, drehzahlunabhängige Fördermenge und somit einen besseren Wirkungsgrad.

Hohe Lebensdauer und hoher Wirkungsgrad, sind die Maßstäbe für unsere Ölpumpen.

  • Ölpumpen werden in der Regel komplett ausgetauscht. Eine Überholung der Ölpumpe ist nicht vorgesehen.
  • Ölpumpen haben eine hohe Lebensdauer, die jedoch durch Wartungsfehler, unzureichende Ölqualität, Ölverdünnung, Schmutz oder durch Motorschäden verringert werden kann. Dadurch kann es nötig werden, die Ölpumpe vorzeitig auszutauschen.

Ausführungen

Bauarten und Pumpenausführungen

  • Ölpumpen bei Nkw-Motoren sind meist als Pumpe mit Zahnrad- oder Kettenantrieb ausgeführt. Sie werden indirekt vom Kurbeltrieb angetrieben.
  • Ölpumpen mit Zahnrad- oder Steckantrieb lassen sich aufgrund der Bauart leichter austauschen als kettengetriebene Ölpumpen.
  • Rotorpumpen können aufgrund des Konstruktionsprinzips hohe Förderleistungen bei hohen Drücken erzeugen.
  • Der Vorteil von Sichelpumpen liegt in der hohen Förderleistung, speziell bei niedrigen Drehzahlen.

  • Der Antrieb einer Ölpumpe kann durch Außenverzahnung, Innenverzahnung für Kurbelwellen-Direktantrieb oder Nebenantriebe erfolgen.
  • Bei modernen Pkw und Lkw werden geregelte Ölpumpen eingesetzt, die den Ölstrom bedarfsgerecht fördern und so Kraftstoff sparen.
Zahnradpumpen
Sichelölpumpen
Rotorpumpen
Flügelzellenpumpen